Honigkuchen ?!

Weihnachten ist noch nicht allzu lange her – wie kann man da nach so kurzer Zeit schon wieder Lebkuchen sehen? Es geht aber gar nicht darum, die Honigkuchen zum direkten Verzehr zuzubereiten, sondern den Teig für das nächste Weihnachtsfest vorzubereiten, damit im Dezember leckere Honigkuchentannen, -herzen oder -elche gebacken werden können.

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Der aus Honig und Mehl zusammengeknetete Grundteig muss nämlich ca. 10 Monate ziehen, damit das Mehl mit der Feuchtigkeit aus dem Honig quellen kann.

Zutaten für ca. 4 Bleche Honigkuchen:

  • 750 g Honig (am besten vom Imker aus der Nähe)
  • 250 g Vollkornroggenmehl
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 5 TL Backpulver
  • 1 EL Zimt (gemahlen)
  • 1/2 TL Nelken
  • 1/2 TL Muskatnuss (gemahlen)
  • 1 Prise Piment
  • 1 Prise Kardamom
  • 2 Eiweiß
  • Zitronensaft
  • 250 g Puderzucker (gesiebt)

Honig mit dem gesamten Mehl verkneten, in Alufolie einschlagen und luftdicht verpacken (z.B. in einer kleinen Plastiktüte). Dann für mindestens 10 Monate kühl und dunkel lagern.

Die Gewürze mahlen und mit dem Backpulver vermengen. Die Honigmischung z.B. auf der Heizung anwärmen, bis sie sich gut formen lässt. Je weicher die Masse ist, desto einfacher wird das gleichmäßige Verteilen der Gewürze. Dann ca 5 mm dick ausrollen, die gewünschten Formen ausstechen und bei 175 C für 16 Minuten backen. Gleich danach mit einer Mischung aus 1 Eiweiß und einer Prise Salz bestreichen.

Das zweite Eiweiß steif schlagen und mit dem Zitronensaft verrühren. Puderzucker nach und nach unterrühren. Mit der feinen Tülle des Spritzbeutels auf die Honigkuchen als Verzierung aufspritzen. Vor der luftdichten Lagerung antrocknen lassen.

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