Ting Mo – gedämpfte tibetische Hefeteigbrötchen

Als Beilage zum indischen Curry (ohne Kokosmilch) passt Reis sehr gut. Da ich aber zu wenig daheim hatte und noch Hefe vom gestern gebackenen Toastbrot übrig war, fielen mir diese leckeren Hefeteigbrötchen vom Tibetrestaurant um die Ecke ein. Im Internet ist leider wenig zu diesen „Ting mo“ zu finden, aber mit ein wenig Erfahrung im Umgang mit Hefe hat es dann ganz gut geklappt. Im Gegensatz zu gebackenen Hefeteigen gibt es keine knusprige, goldbraune Kruste, sondern weiche, außen etwas festere Brötchen – die lassen sich aber gut zum Sauce aufnehmen verwenden…

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Zutaten für ca. 6 mittelgroße Ting mo:

  • ca. 110 ml lauwarmes Wasser
  • 15 g frische Hefe
  • 2 TL Zucker
  • 200 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
  • 6 g Backpulver
  • 1 EL Speiseöl + mehr zum Bepinseln
  • 1 Prise Salz

Wasser mit der Hefe und dem Zucker verrühren. Für ca. 5 Minuten im Warmen stehen lassen, bis die Hefe aufschwimmt. Dann mit den übrigen Zutaten vermengen (je nach Teigbeschaffenheit noch etwas Wasser zugeben), gut verkneten und abgedeckt im Warmen gehen lassen, bis der Teig das doppelte Volumen hat (je nach Temperatur ca. 1 Stunde).

In zwei gleichgroße Stücke teilen und jedes mit dem Nudelholz auf einer leicht bemehlten Unterlage sehr dünn zu einem Rechteck ausrollen. Mit dem zusätzlichen Speiseöl auf der Oberseite dünn bestreichen. Von der kürzeren Seite aufrollen, so dass sich mehr Windungen ergeben und dann die entstandene Rolle in 3 Teile schneiden. Jedes in der Mitte zusammendrücken und die gerollten Seiten zum Falz hin auffächern.

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und einen passenden Dämpfeinsatz (oder ein Sieb mit flacher Grundfläche) bereitstellen. Die Ting mo in den Dämpfeinsatz geben und über kochendem Wasser abgedeckt für 15 Minuten garen.

Noch warm zu einem indischen Curry oder einem Linsengericht genießen.

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